Deep Dive: Community-based Tourism | Antje Rahn, ATC Namibia, Thomas Bohlander, Gebeco & Prof. Dr. Christian Baumgartner
Wie können lokale Gemeinden beim Aufbau resilienter Tourismusprojekte unterstützt werden?
Futouris-Mitglieder wie Gebeco unterstützen in ihren Projekten lokale Gemeinden und indigene Gruppen (z.B. eine Khwe-Gemeinde in Namibia) bei der eigenständigen Entwicklung und Umsetzung von touristischen Angeboten, um langfristig ein stabiles Einkommen zu generieren. Doch was, wenn keine Touristen mehr kommen? Die Corona-Pandemie mit den daraus resultierenden Reisebeschränkungen hat zu einem monatelangen Ausbleiben der Reisenden geführt und solchen gemeindebasierten Tourismusprojekten die Grundlage entzogen. Infolgedessen kämpfen viele lokale Gemeinden und insbesondere indigene Gruppen um ihre Existenz. Gleichzeitig hat die Pandemie deutlich gezeigt, welche Chancen in „community based tourism“ Angeboten liegen: wird der Tourismus als additive Einkommensquelle neben der Landwirtschaft aufgebaut und vorhandene Infrastrukturen (z.B. home-stays) genutzt, ermöglicht dies eine höhere Resilienz. Was sind wichtige Erfolgsfaktoren für ein resilient aufgestelltes CBT-Unternehmen? Was sind die Learnings aus den Projekten der Futouris -Mitglieder aus den letzten 2 Jahren mit Corona? Kann die Beteiligung von Gemeinschaften und der Nutzen des Tourismus für die ortsansässige Bevölkerung für die Reisebranche insgesamt zu einem Schlüsselfaktor in der Produktentwicklung und -vermarktung werden?
In einem kritischen Gespräch treffen die Futouris-Mitglieder Gebeco und ATC Namibia auf Prof. Dr. Christian Baumgartner.